Flexibel durch objektorientierte Sicht

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Es gibt viele Wege um ein ERP zu entwickeln. Erstens: man analysiert seine Businessbedarfe und entwickelt ein maßgeschneidertes ERP exakt nach diesen Bedarfen. Eine solche Vorgehensweise ist uns bekannt und wir kennen viele Unternehmen, die dieses gerne so umsetzen. Leider ist ein derartiges Vorgehen sehr teuer und das fertige System ist in der Regel sehr unflexibel, da es sich ja an dem zum Zeitpunkt der Entwicklung bestehenden Bedarfsanalyse orientiert. Spätere Änderungen lassen sich daher sehr schwer realisieren.


Zweitens: es wird ein allgemeingültiges ERP genutzt. Diese sind günstig am Markt erhältlich und für eine Vielzahl von Bedarfen entwickelt worden. Der Nachteil ist, dass diese Systeme nicht speziell für ein Business entwickelt wurden und daher den einen oder anderen Bedarf nicht zu 100 % abdecken kann.


Jetzt gilt es für jeden Unternehmer selbst zu klären, welchen der beiden Wege er einschlagen möchte, um ein ERP im eigenen Unternehmen einzuführen. Grundlegend kann man festhalten, dass in jedem ERP rund 70 % aller Funktionen identisch oder zumindest ähnlich aussehen werden. Somit sind auch branchenspezifische Besonderheiten in maximal 30 % der Fälle relevant. Wer es sich trotzdem leisten möchte, für diese 30 % sich ein komplettes maßgeschneidertes ERP entwickeln zu lassen, muss mit extrem hohen Kosten rechnen. Jeder Unternehmer muss hier selbst für sich entscheiden, ob dieser finanzielle Aufwand dem Nutzen rechtfertigt.


ERP-Systeme, die für den allgemeinen Einsatz entwickelt wurden, haben sicherlich ein paar Nachteile gegenüber maßgeschneiderten Lösungen. Aber diese sind kostentechnisch sehr interessant. Entscheidet man sich für ein solches ERP sollte man auf ein Kernelement achten: Objektorientierung. Objekte sind hierbei alle Business Objekte, die einfach nur als solches einzusetzen sind. Natürlich haben Objekte einen bestimmten Fokus – beispielsweise Rechnungen – aber Fakt ist, dass auch eine Rechnung nur ein Business Objekt ist. Im normalen Leben sind derartige Business Objekte einen speziellem Sinn zugeordnet und kaum jemand wird bei den Themen Angebot, Auftrag, Lager, Rechnung usw. versuchen einen anderen Sinn dort hinein zu bringen.


Anders sieht es aus bei Begriffen wie Abonnements, Verträge, Serviceaufträge und so weiter. Oder beim Thema Produkte oder Dienstleistungen. Betrachtet man diese ebenfalls als Obejekt kann man sich nur noch an der Namensgebung stören. Fachlich betrachtet bietet dieses Objekt vielleicht sogar die Funktionalität, die für Ihre Anforderung ausreichened ist und somit die fehlenden 30% Bedarfsabdeckung schließt.
Zur Schließung dieser Lücke benötigen Sie einen Partner an Ihrer Seite, der neben dem notwendigen Informatik Wissen auch fachliches Unternehmerwissen mit bringt. Nur so können aus dem allegemeinen ERP-Systemen mit relativ einfachen Mitteln ein branchenspezifischees ERP erstellt werden.


Aus diesem Grund bieten wir eine eigene ERP-Prozessberatung an. Hier analysieren wir Ihre Geschäftsprozesse und branchenspezifischen Anforderungen und entwickeln hieraus eine Umsetzung mit den vorhandenen Möglichkeiten aus dem ERP. Hier diskutieren wir mit Ihnen, welche Prozesse wie gestaltet und umgesetzt werden müssen, damit Ihr Business funktionnniert. Es wird besprochen, welche Daten Sie für diese Prozesse benötigen, woraus sich auch die Bedarfe nach möglichen Extrafeldern und deren Kombinationen ergeben können. Wir bieten Ihnen hiermit wesentlich mehr, als nur ein Hosting eines ERP-Systems. Wir sorgen dafür, dass Sie ein erfolgreiches Unternehmen führen können. Sprechen Sie uns an auf unsere ERP- und Prozessberatung. Sie werden begeistert sein.